Solidaritätskommission
Zur Wahl in die Solidaritätskommission stellen sich zwei Kandidatinnen: Claudia Imdorf und Beatrice Helbling-Wehrli. Beide verfügen über die erforderlichen Fachkenntnisse.
Hedi Blum tritt an der GV 2021 zurück; Martin Lassner hat seinen Rücktritt auf die GV 2022 angekündigt. Um die Kontinuität zu gewährleisten, sollen bereits dieses Jahr zwei neue Mitglieder in die Solidaritätskommission gewählt werden.
Hedi Blum danken wir für ihren grossen, langjährigen Einsatz herzlich und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.
34 Jahre
Familie: ledig
Warum und wofür möchtest du dich als Solidaritätskommissionsmitglied für die Gesewo einsetzen?
Die Anfrage zur Mitarbeit in der Solidaritätskommission habe ich durch meinen Arbeitskollegen Martin Lassner erhalten und mich sehr darüber gefreut. Die Förderung der Vielfalt der Wohnformen für die unterschiedlichsten Menschen hat mich dabei sehr angesprochen. Es ist mir ein Anliegen, meinen Beitrag zur Förderung der Chancengleichheit zu leisten, dass effektiv bedürftige Personen mittels fairem Beurteilungsverfahren die Möglichkeit für solche Wohnformen erhalten können.
Welche Erfahrungen bringst du mit?
Im Anschluss an meine KV-Ausbildung und zehn Jahre Berufserfahrung im Versicherungswesen habe ich mich entschieden, meinem Wunsch nach mehr persönlichem Kontakt und Interaktionen mit Kundinnen und Kunden im beruflichen Alltag nachzugehen. Es folgte ein Studium in Sozialer Arbeit an der FHNW in Olten sowie diverse Praktika im Bereich der Sozialberatung.
Seit Abschluss des Studiums im September 2019 bin ich nun in der Sozialberatung Winterthur im Bereich der Anspruchsprüfung für Sozialhilfe tätig.
Wie wohnst du und wieso?
Nach dem Studium bin ich nach Winterthur gezogen und wohne seither mit meinem Partner in einem Zweipersonen-Haushalt am schönen grünen Brühlberg. Die familiäre Atmosphäre mit tollen Nachbarn in unserem Vierparteien Haus und die Nähe zur Natur sind mir dabei sehr wichtig.
Was ist deine grosse Leidenschaft?
Eine grosse Leidenschaft von mir ist das Reisen, neue Kulturen und Orte kennen zu lernen, neues Essen entdecken, die Tierwelt zu erkunden, Bekanntschaften zu machen, sowie die Natur über und unter Wasser auszukundschaften.
57 Jahre alt
Familie: Verheiratet, eine erwachsene Tochter, ein erwachsener Sohn
Warum und wofür möchtest du dich als Solidaritätskommissionsmitglied für die Gesewo einsetzen?
Die Gesewo war mir bis jetzt bekannt als eine der wichtigen Wohnbaugenossenschaften in Winterthur. Bis ich für die Aufgabe in der Solidaritätskommission angefragt wurde, kannte ich das Angebot des Solidaritätsfonds und des Pflichtdarlehensfonds der Gesewo nicht. Die zwei Fonds sind sehr wichtig, einerseits um eine Notlage zu lindern, andererseits um Menschen mit tieferem Einkommen oder fehlendem Vermögen zu ermöglichen, eine Wohnung der Gesewo zu mieten. Ich habe bereits an zwei Sitzungen der Solidaritätskommission teilgenommen und dadurch einen guten Einblick in die Kommissionsarbeit erhalten. Ich würde mich sehr freuen, mich in der Solidaritätskommission engagieren zu dürfen.
Welche Erfahrungen bringst du mit?
Ich arbeite mit Begeisterung als Sozialarbeiterin in der Pfarrei St. Urban in Winterthur Seen. Mein Fachhochschulstudium begann ich mit 40 Jahren, davor arbeitete ich in meinem erlernten Beruf als Typografin.
Als Sozialarbeiterin berate und begleite ich viele Menschen in der Einzelfallhilfe, zu Themen wie Finanzen, Sozialhilfe, Zusatzleistungen, Budget, Krankheit und Schulden. Zusammen mit dem Jugendarbeiter leite ich jährlich ein einwöchiges Kinderlager mit 120 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Lager sind wir basisdemokratisch und soziokulturell unterwegs.
Gesamtstädtisch engagiere ich mich in verschiedenen sozialpolitischen Arbeitsgruppen, z.B. zum Thema «bezahlbarer Wohnraum». Politik ist neben meiner Arbeit als Sozialarbeiterin meine zweite Passion. Seit elf Jahren bin ich Mitglied im Gemeinderat der Stadt Winterthur. Winterthur ist meine Heimatstadt, hier bin ich aufgewachsen und habe in der Pfadi die Wälder unsicher gemacht. Ich bin mit Herzblut Winterthurerin.
Wie wohnst du und wieso?
Ich lebe mit meinem Mann und meinem Sohn, zusammen mit zwei Katzen und einem Hund in einem Reihenhaus in Seen. Wir hatten vor über 20 Jahren die Chance, das Haus zu kaufen. Davor lebten wir viele Jahre in einer Genossenschaftswohnung der HGW. Wir fühlen uns sehr wohl in unserem kleinen Haus, geniessen den eigenen Garten und die Nähe zum Eschenberg, wo ich viel mit unserem Hund spaziere.
Was ist deine grosse Leidenschaft?
Ich liebe es zu lesen - vor allem skandinavische und schottische Krimis. Eine weitere grosse Leidenschaft ist die Musik. Früher haben wir unzählige Konzerte besucht. Jetzt gehe ich es etwas ruhiger an. Was ich mir aber nie nehmen lasse – ausser gerade jetzt – ist der Besuch der Musikfestwochen Winterthur - wenn immer möglich, trifft man mich dort jeden Abend.